Meilenstein am 16. Januar

By | 21. Januar 2016

Der Studierendenrat lässt die Vereinnahmung öffentlichen Raumes durch Rechtsextreme nicht unkommentiert und steht für eine solidarische Gemeinschaft ein!

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Die Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar 1945 wird jedes Jahr von Rechtsextremen unter dem Vorwand des Gedenkens der Kriegsopfer missbraucht, um ihrer rechtspopulistischen und menschenverachtenden Hetze Gehör zu verschaffen. Dabei wird verschwiegen und verleumndet, dass das nationalsozialistische Regime den Krieg und die millionenfache Ermordung zu verantworten hat.

Als Studierende ist es unsere Pflicht, Aufklärungsarbeit zu leisten und für eine weltoffene Gesellschaft und gegenseitige Akzeptanz einzustehen! Es braucht Mut sich einem zum Teil gewaltbereiten braunen Mob entgegen zu stellen, doch diesen Mut und die Courage müssen wir gemeinsam haben, das sind wir der Menschheit und Geschichte schuldig.

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Auch in diesem Jahr haben wir am 16. Januar einen Meilenstein am Universitätsplatz angemeldet:
Mit warmen Getränken, warmen Essen und diversem Gebäck haben wir von 10-18 Uhr informiert und einige kreative Aktionen parat gehalten.
Neben einer Weltkarte auf der jede Person seine Kontakte, Freunde oder Familie festhalten konnten, haben wir ein Dosenwerfen angeboten und eine Wäscheleine gespannt an der verschiedenste Sprüche gegen Fremdenfeindlichkeit und für Weltoffenheit gesammelt wurden.

 


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Dank der Meile der Demokratie und weiteren Meilensteinen in der Stadt wird ein Aufmarsch der Rechten im Stadtzentrum weitgehenst verhindert. Die Zahl der Marschirenden an diesem Tag ist rückläufig, jedoch wurde auch in diesem Jahr eine Demonstration zum Westfriedhof ermöglicht und es kam zu Einschränkungen im gesamten Stadtgebiet.